Donnerstag, 25. Mai 2017

Schulprojekt "Education with European Business and International Trade" - EduEBIT

Im November begann die Fritz-Karsen-Schule ihr neues Projekt EduEBIT im Rahmen des EU-Programms für lebenslanges Lernen in Kooperation mit Schulen aus sieben europäischen Staaten. Am 8. und 9. November 2011 fand an der Fritz-Karsen-Schule die 1. Projektkonferenz statt.

Fritz-Karsen-Schule Sie wurde mit einer feierlichen Begrüßung der Kooperationspartner aus den Partnerländern Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande, Litauen und Italien in der Bibliothek der Schule eröffnet. Insgesamt elf Lehrerinnen und Lehrer mit vierzehn Schülerinnen und Schülern von sechs Partnerschu­len waren Gäste der Fritz-Karsen-Schule.

Worum geht es in diesem Projekt? Europa 2020 ist die europäische Wachstumsstrategie mit den Planzielen Beschäftigung, Innovation, soziale Inklusion und Klima/Energie. Das Projekt will diese Strategie mit der Blickrichtung auf intelligentes Wachstum und "Jugend in Aktion" fördern. Entrepreneurship als Unterrichtsfach hat sich bei jungen Menschen als exzellente Methode zur Motivation und dadurch zur Vermeidung von Schulabbrüchen bewährt. Dieses Thema macht es Schülern möglich, eine direkte Beziehung zu dem aufzubauen, was sie lernen und das Erlernte im wirklichen Leben zu erproben.

Die Projektpartner beabsichtigen, internationale "Mini-Firmen" zu gründen. Schüler und Lehrer werden zum Projektbeginn grundsätzliches Wissen über den Aufbau von Firmen und deren Führung lernen. Vor diesem Hintergrund werden die beteiligten Partner Ähnlichkeiten und Unterschiede über die Führung von Unternehmen in Europa diskutieren. Gegenstand der Betrachtung werden Produktentwicklung, Handelsbeschränkungen, Handelsbräuche und europäische Wirtschaft sein.

Während einer Seminarwoche mit Schüleraustausch stellt jede der beteiligten Schulen ihre Arbeit vor; es werden international operierende Unternehmen am jeweiligen Ort besucht. Durch den Firmenbesuch sollen die Schüler das Unternehmensziel der jeweiligen Firma vor Augen geführt bekommen und daraus in gemischten Gruppen eigene Unternehmensziele formulieren und präsentieren können.

Das Endprodukt ist die Erstellung einer Präsentation des Businessplans und der Beschreibung aller sich daraus ergebenden Aktivitäten in Form eines Internetauftritts. Dadurch wird das Lernen für die Schüler attraktiver, weil sie durch eigenes Tun lernen. Das Projekt bezieht Entrepreneurship, Informations- und Kommunikationstechnik und Sprachenlernen in seine Kompetenzvermittlung ein, die gemeinsame Sprache wird Englisch sein.

Neben der inhaltlichen Arbeit am Projekt lernten die ausländischen Gäste aber auch bei einer dreistündigen Sightseeingtour Berlin im Schnelldurchgang kennen, besuchten das Reichstagsgebäude und führten zusammen mit ihren Britzer Gastgebern Interviews und Informationsbesuche bei Berliner Entrepreneuren durch.