Mittwoch, 28. Juni 2017

Projekttexte

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3. Platz des Kurzgeschichtenwettbewerbs an der Fritz-Karsen-Schule
Atemlos von Annie Heilmann, 8.5

Die Straße unter meinen Füßen ist nass vom Regen. Sind hinter mir etwa die Geräusche von Absätzen auf dem Gehweg zu hören oder ist es das Echo meiner eigenen eiligen Schritte? Das Licht der Laterne flackert und ich bete, dass es nicht den Geist aufgibt. Ich blicke über meine Schulter. Nichts. Oder doch?

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2. Platz des Kurzgeschichtenwettbewerbs an der Fritz-Karsen-Schule
Glück im Unglück von Lea Krause und Lotta Voigt, 8.2

Ich schlage die Augen auf, die Sonne strahlt mir ins Gesicht. Die Julisonne ist schon am frühen Morgen sehr warm. Ich liege oben in unserem Hochbett und höre Leonie unter mir schnarchen. So ein schöner Tag, den müssen wir nutzen. "Komm Leo, steh auf!" "Mhmh, was? Jetzt schon?...Na gut", antwortet Leonie müde.

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Siegertext des Kurzgeschichtenwettbewerbs an der Fritz-Karsen-Schule
Tagebuch eines Soldaten von Melina Bender, 11. Klasse

Jahr: 1946; Monat: unbekannt, aber es könnte August sein...; Tag: unbekannt.
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, welcher Tag heute ist. Ich weiß es nicht, weil dieses Wissen nicht von Bedeutung ist. Es ist nicht wichtig. Nicht für mich. Nicht für die anderen. Für niemanden. Warum auch? Es bringt dir nichts, wenn du weißt, welcher Tag heute ist. Es lässt dich weder den nagenden Hunger vergessen, noch füllt es deinen Magen. Es lässt dich auch nicht die schneidende Kälte vergessen, die nachts unter deine Kleider kriecht, um sich in deine Knochen einzunisten. Es hilft dir nicht zu überleben. Also ist es unwichtig; es hat keine Bedeutung.

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