Sonntag, 28. Mai 2017

Fachbereich Fremdsprachen Fritz-Karsen-Schule BerlinAustauschfahrt nach Renens (CH)

Im September 2007 machte sich eine Schülergruppe des 9. und 10. Jahrgangs mit den zwei Französichlehrerinnen Frau Rissmann und Frau Vogt auf eine lange Reise. In Renens erwarteten uns schon unsere Gastfamilien. Gemeinsam unseren Austauschschülern und Kollegen verbrachten wir eine abwechlungsreiche Woche.

Neben einem Besuch im Olympischen Museum Lausanne und einem Abstecher ins französische Evian auf der anderen Seite des Genfer Sees (Lac Léman) arbeiteten die Schüler an Projekten, die sie zum Abschluss vor den Eltern auf französisch präsentierten. Im April 2008 (von 8. bis 16. April) kommen die Austauschschüler für eine Woche nach Berlin, wo sie unsere Schule, den Alltag und die Gewohnheiten ihrer Berliner Gastschülern kennen lernen werden. Natürlich stehen auch einige Sehenswürdigkeiten von Berlin auf dem Programm.

Christiane Vogt

An- und Abreise

Fritz-Karsen-Schule Wir haben uns am Mittwoch den 19. September 2007 gegen 09:30 Uhr am Berliner Hauptbahnhof getroffen. Dort verabschiedeten wir uns von der Familie und machten uns auf den weg zum Gleis. Wegen der großzügigen Zeitplanung hatten wir noch eine Halbestunde Zeit bis unser Zug, ein ICE, endlich kam. Im Zug suchten wir unsere Plätze und warteten ungeduldig und voller Vorfreude darauf, dass der Zug los fährt. Die 8 Stunden lange Zugfahrt ging durch Kartenspielen, plaudern, durch den Zug laufen, fotografieren, und wahlweise etwas lesen, oder schlafen sehr schnell um.

Um 18:56 Uhr stiegen wir in Bern (Schweiz) um und fuhren ca. eine Stunde bis Lausanne. Diese Fahrt war, wegen der nicht ausreichend vorhanden gewesenen Verstaumöglichkeiten des Gepäckes, etwas anstrengend. Durch die steigende Vorfreude war dieses Problem jedoch vergessen. Gegen 20:58 Uhr erreichten wir dann Lausanne und hatten nur noch eine kleine Reise von 4 Minuten nach Rennes vor uns.

In Renens erwarteten uns einige der Austauschschüler. Sie waren sehr freundlich. Das meiste unseres Gepäckes wurde in einem Auto zur Schule gefahren werden wir dorthin liefen. In der Schule wurden wir unseren Austauschschülern vorgestellt und gingen oder fuhren mit ihnen zu ihrer Wohnung bzw. ihrem Haus, wo es einen herzlichen Empfang der ganzen Familie gab.

Fritz-Karsen-Schule

Fritz-Karsen-Schule Zur Abreise haben wir uns um 06:30 Uhr am Bahnhof getroffen an dem wir auch angekommen sind. Nun wurde sich verabschiedet. Es gab manche Tränen und Abschiedsgeschenke auf beiden Seiten. Um 06:55 Uhr stiegen wir dann in den Zug nach Lausanne ein und winkten noch zu Abschied. In Lausanne stiegen wir um 07:00 Uhr in den Zug ein, der uns in einer Stunde nach Bern brachte. Nun hatten wir wieder einige Zeit auf dem Bahnhof um auf den Zug zu warten. Diese Zeit wurde genutzt um darüber nachzudenken was wir wohl in Berlin alles machen können.

Die lange Fahrt von Bern nach Berlin (09:04 bis 17:24 Uhr) verbrachten wir wie auf der Hinfahrt mit dem Unterschied, dass fast jeder diesmal etwas länger schlief, da wir schon gegen 05:45 Uhr aufstehen mussten. Wieder in Berlin angekommen wurde sich erst mal herzlich umarmt. Diese Austauschfahrt nach Renens war ein sehr tolles Erlebnis und eine wichtige Erfahrung. Die Anreise dauerte zwar sehr lange aber wir haben sie gut überstanden.

Von Kim Kowik und Moritz Meister

Freizeit

Bei unserm Schüleraustausch mit der Französischen Schweiz, wo wir 8 Tage verbracht haben, hatten wir sehr viel Spaß und vor allem in der Freizeit. Die Lehrer hatten uns für jeden Tag ein Programm vorbereitet, wo wir dann zum Beispiel ins Kino gegangen sind, oder wir waren Bowling spielen, oder wir haben auch einmal eine Stadtrally in Lausanne gemacht. Nach den ganzen Aktivitäten sollten wir etwas mit unseren Austauschschülern unternehmen viele haben sich immer in Gruppen getroffen und dann was unternommen. Manche sind shoppen oder zum Fußballplatz gegangen oder haben sonst was gemacht. Manche hatten aber auch so ein Pech dass Ihre Austauschschüler vielleicht gar keine Lust hatten etwas mit anderen zu machen und einfach mal zu Hause bleiben wollten und sich von der Schule erholen mussten. Das war dann allerdings schade, weil wir uns gerne sehen wollten und auch mal Abwechslung brauchten, von den Schweizern die um uns herum die ganze Zeit Französisch geredet haben. Am Wochenende haben wir uns getroffen und sind mit unsern Austauschschülern Tretboot gefahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht vielleicht lag es auch daran das wir mal ohne Jungs waren, das muss es ja schließlich auch mal geben. Einige mussten aber auch etwas mit den Eltern und dem Austauschschüler zusammen machen, zu den Pfadfindern gehen, oder sich etwas von der Schweiz angucken. In allem hat es sehr viel Spaß gemacht, und wir freuen uns schon darauf wenn die Schweizer zu uns kommen.

Ein Bericht von Tanja und Simone

Den größten Teil der Freizeit verbrachte mein Austauschschüler am Computer und chattete. Er traf sich oft mit Freunden. Beinahe gleich viel seiner Zeit verbrachte er mit fernsehen. Er schaute größtenteils Fußball und Rugby. Außerdem ging er oft in seinem Verein Fußball spielen. Er traf sich regelmäßig mit Freunden zum Fußball- und Tischtennis spielen. An einem Tag, an dem Viktor Fußballtraining hatte schaute ich anderen beim " Parcour" zu. Parcour ist ein Sport, bei welchem man versucht, ohne Hilfsmittel, wie etwa Sprungbrettern oder Leitern, Hindernisse zu überwinden. Diese Sportart ist bei den Jugendlichen Schweizern sehr beliebt. In der Schweiz verbrachten die Jugendlichen viel Zeit miteinander. Mein Austauschschüler verabredete sich sogar zum Fernsehen. An einem Nachmittag trafen sich mein Austauschschüler und ich uns mit anderen Schülern an einem Brunnen in einem Park, im Zentrum von Lausanne.

Leon

Unser Wochenende in der Schweiz

Freitag:
Am Freitagabend wurde das Wochenende eingeläutet. Nach dem Abendessen trafen wir uns fast alle noch einmal vor der Schule um zu quatschen, Musik zu hören und um einfach zusammen zu sein. Es gab an diesem Abend dann noch ein schlechtes Ereignis. Ein Junge von uns Deutschen wurde von fremden Schweizern angemacht.

Samstag:
Am Samstag fing der Tag für uns alle so an, dass wir den Vormittag in der Familie verbrachten und sich die meisten dann getroffen haben und zusammen nach Lausanne zum shoppen gefahren sind. Nachdem Einkauf in der City sind wir dann auf so einen komischen Berg am Genfer See gegangen. Dort haben wir dann eine kleine Pause eingelegt, um nach 5 Minuten den Berg wieder runter zugehen. Als wir unten angekommen sind haben wir als Tagesabschluss eine Wasserschlacht gemacht. Wo auch manche im Brunnen gelandet sind ;-).

Sonntag:
Am Sonntagmittag traf sich wieder eine Gruppe. Wir sind von Renens aus bis nach Lausanne zum Genfer See gelaufen um uns dort ein wenig ans Wasser zu setzen. Nach einer Weile haben wir beschlossen uns ein Tretboot zu mieten. Mit insgesamt 3 Booten sind wir dann aufs Wasser und hatten unseren Spass. Nach 45 Minuten sind wir wieder aufs Festland und haben etwas gegessen. Danach sind wir nach Hause gegangen, weil am Abend noch eine kleine Feier bei Sarah stattfinden sollte. Später dann, saß eine kleine Gruppe zusammen hat sich unterhalten, gegessen und Spass gehabt. Und so haben wir das Wochenende ausklingen lassen.

Von Laura und Toni