Montag, 24. Juli 2017

Fachbereich Kunst Fritz-Karsen-Schule BerlinSommerkunstaktion im Britzer Garten am 4., 5. und 6. Juni 2007

21 Schüler des 11. Jahrgangs arbeiteten drei Tage mit drei Künstlern zusammen. Sie schufen Skulpturen für den Britzer Garten, die als temporäre Installation bis Ende des Jahres im Garten aufgestellt wurden. Trotz des strömenden Regens am ersten Tag wurde begeistert gearbeitet.

Die Kompetenz und Zugewandtheit der Künstler, sowie die außergewöhnliche Aufgabe, für eine Öffentlichkeit außerhalb der Schule zu arbeiten, war für und alle eine lohnenswerte und tiefgreifende Erfahrung, die viel Spaß gemacht hat.

Mehr Informationen und zahlreiche Bilder: http://www.gruen-macht-schule.de/kunst/sommerkunst/index.htm.

Gruppe I arbeitete mit dem Bildhauer Hans Kempel.
Wir erhielten Kiefernbretter, Sägen, Hammer und Nägel. Der Ort war ein Abhang, an denen die Skulpturen entstehen sollten. Vorgabe war, etwas zu schaffen, was leicht und fliegend erscheint. Der Bildhauer gab Korrekturen, wenn nötig, half er beim Stabilisieren der Objekte. Die Oberfläche der fertigen Formen wurden abschließend mit einem Flammenwerfer bearbeitet und erhielten dadurch unterschiedliche Färbungen.

Gruppe II arbeitete mit dem Bildhauer Martin Henkel.
Wir erhielten vier vorgefertigte Formen aus biegsamen Metall, die einem riesigen Korbgerüst ähnelten. Diese Formen konnten wir nach unseren Vorstellungen verändern und erhielten so das Grundgerüst für unsere Plastik. Aus Aluminiumplatten stellen wir Streifen her, die in das Gerüst geflochten wurden, welches dadurch seine Außenform erhielt. Die Streifen wurden mit Nieten befestigt. Das fertige Kunstwerk ähnelt einem Kokon und wurde im Wasser aufgestellt.

Gruppe III arbeitete mit der Bildhauerin Bärbel Rothhaar.
Wir erhielten Gipsbinden, einige Töpfe mit flüssigem Bienenwachs auf Kochern, Gaze und Pinsel. Mit den Gipsbinden fertigten wir Abdrücke von Händen und Gesichtern an, die mit Wachs ausgegossen werden konnten. Es war auch möglich, weitere Naturmaterialien wie Äste, Zapfen und Blattwerk im Wachs zu verändern.

Die Einzelteile befestigten wir am verzweigten Ende sehr langer, gerader Äste. Damit entstanden 12 sehr persönliche Formationen, die auf einer stillen Wiese im Kreis aufgestellt wurden.

Eröffnung
Gemeinsam mit den Künstlern stellten wir die Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Anwesend waren unser Schulleiter Herr Giese, der Initiator des Projektes von Grün-macht-Schule Herr Coenen, der Vertreter des Faches Kunst bei der Senatsschulverwaltung Herr Thaetner, die Leiterin des Freilandlabors Frau Müller, die verantwortliche Kunsterzieherin FrauThäsler-Wollenberg, sowie Kollegen und Schüler unserer Schule.

Wir danken allen, die das Projekt ermöglicht haben, ganz herzlich!